Motorradurlaub in Armenien

Armenien für Biker: Landessprache mit 37 Buchstaben

Alphabet

Neben der Amtssprache Armenisch wird fast überall auch Russisch gesprochen, in Banken, Hotels, Restaurants und mit jüngeren Leuten kann man sich zunehmend auch auf Englisch verständigen. Die Armenier bemühen sich, mangelnde Sprachkenntnisse mit Hilfsbereitschaft zu kompensieren. Armenisch klingt kantig und weich zugleich. Es gehört zu den indogermanischen Sprachen und hat im Wortschatz Ähnlichkeiten mit dem Griechischen, aber auch viele Vokabeln aus dem Iranischen und Russischen. Das armenische Alphabet hat 37 Buchstaben, ist dem Äthiopischen sehr ähnlich und ist über 1.500 Jahre alt. Die Armenier sind sehr stolz auf ihre Schriftensammlungen, die in Yerevan im Matenadaran, einem atombombensicher in den Felsen gehauenen Archiv, aufbewahrt werden.

Armenien für Biker: heiße Sommer, kalte Winter

In Armenien herrscht ein trockenes, kontinentales Klima mit langen, heißen Sommern und kurzen, aber kalten Wintern.  Die großen Höhenunterschiede bedingen große Temperaturunterschiede – also Ausrüstung für warm bis kalt mitnehmen. Die Mittagstemperaturen liegen im Sommer auch in den Bergen über 30°Celsius, abends kühlt es angenehm ab. Die beste Reisezeit ist von Mai bis Juni, und September bis Mitte November wobei vor allem im Herbst das Wetter sehr stabil ist.

Armenien für Biker:  einkaufen  rund um die Uhr

P1100409

Supermärkte und kleine Lebensmittelläden haben oft rund um die Uhr geöffnet. Das Warenangebot ist vielfältig wie das Land, es gibt fast alles zu kaufen. Importierte Produkte sind jedoch oft überteuert, lokale Produkte wie Obst und Gemüse im Sommer, Bier und Wein sind dagegen sehr günstig.
Märkte und Bazars mit orientalischem Flair laden zum Handeln und Feilschen ein, sie finden sich in vielen Stadtvierteln Yerevans, aber auch oft vor den großen Sehenswürdigkeiten.
Shopping Malls und andere Geschäfte haben in der Regel von 10 Uhr bis 21 Uhr geöffnet. Dienstleistungen wie Pediküre, Maniküre, Friseur und Kosmetik sind sehr günstig und oft von sehr guter Qualität.

Lederkluft für Biker und sonst? Was ziehe ich an?

PnYVu2ph3H-YUO7CIFUF713J3LHkVqbuqLc3TRlwMVrH3wf7uTWKn9xpWJL1y_-y68toOw=w2065-h1057

Die Armenier sind vor allem in Yerevan sehr modebewusst und westlich orientiert, wobei Frauen weitaus mehr Wert auf ihr Äußeres legen als Männer. Kleidungsvorschriften gibt es nicht, kurze Hosen bei Männern sind allerdings verpönt. Beim Betreten von Klöstern und Kirchen sollte man Kopf, Oberarme und Beine bedecken.
Mit F.I.T. Motorradurlaub lernt Ihr Armenien von vielen Seiten kennen. Für Biker gleichermaßen sind mehrere Schichten an bequemen Kleidungsstücken, auch wind- und wasserabweisend, so wie gute Schuhe unumgänglich.  Übrigens:  In den Geschäften findet man nur wenig Sport- und Outdoor-Funktionsbekleidung.

Einreise unkompliziert

Ein Visum ist für die Einreise nach Armenien für EU – Bürger für Aufenthalte unter 180 Tagen nicht notwendig. Der Reisepass muss aber noch 180 Tage nach der Ausreise gültig sein.
Duty free Einkäufe kann man bereits nach der Einreise noch im Ankunftsbereich erledigen. Deklarieren beim Zoll muss man nichts, solange man haushaltsübliche Mengen für den persönlichen Bedarf und weniger als 15.000 Euro einführt.

Gesundes für Biker: die Küche

IMG_1511

Die armenische Küche begeistert vor allem gesundheitsbewusste Motorradurlauber: es gibt viel Obst und Gemüse in Bio-Qualität, ausgezeichnetes Fleisch und hervorragenden Fisch. Eine klassische Beilage sind kleine Sträuße an gemischten Kräutern wie Basilikum, Koriander, Kerbel und Minze. Getrocknetes Obst und Minze gibt es auch oft an Straßenständen zu kaufen.
Die Dichte an Restaurants aus allen Herren Länder ist vor allem in Yerevan sehr hoch, am besten isst man aber erfahrungsgemäß in traditionellen armenischen Lokalen.
Bier, Wein, Softdrinks, Fruchtsäfte und Mineralwasser sind überall erhältlich wobei das armenische Mineralwasser die Qualität von Heilwasser hat. Leitungswasser kann leider nicht bedenkenlos getrunken werden.
Fastfood-Ketten haben sich nicht durchgesetzt, auch die Frühstücks-Kultur ist noch nicht sehr ausgeprägt.

Armenien – medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist gut, es gibt international ausgebildete Ärzte und zahlreiche Apotheken.
Abkommen mit europäischen Krankenversicherungen gibt es nicht, Arztrechnungen sind daher bar und vor Ort zu begleichen. Medikamente kommen oft von russischen Herstellern, daher sollte man wissen, welche Wirkstoffe in den benötigten Arzneien enthalten sind. Impfungen sind nicht vorgeschrieben, die gängigen Impfungen gegen Polio, Diphterie und Tetanus sind aber auf jeden Fall sinnvoll. Wir legen Ihnen nahe, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn den Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.
Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und des Medikamentenmangels entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Der Abschluss einer Reiseversicherung, die auch einen Rücktransport einschließt, ist empfehlenswert.

Die armenische Währung – der DRAM

photo
Die lokale Währung heißt Dram. Der Wechselkurs schwankt, für einen Euro bekommt man ungefähr 550 AMD. In zahlreichen Banken und Wechselstuben kann man Dollar und Euro eintauschen, in den großen Supermärkten sogar rund um die Uhr. Wir empfehlen, die Kurse zu vergleichen, erfahrungsgemäß haben die Wechselstuben der SAS Supermärkte die besten Kurse, die Wechselbüros am Flughafen sowie die Hotel Lobbies die schlechtesten.
Bankomaten findet man in Yerevan in allen größeren Straßen und in vielen Supermärkten. Außerhalb von Yerewan ist die Bargeldversorgung über Geldautomaten noch nicht flächendeckend möglich. Bei Reisen in ländliche Gegenden sollte man Bargeld mitnehmen.
Kreditkarten (Visa, Mastercard) werden in den größeren Hotels, Restaurants und Supermärkten vor allem in Yerevan akzeptiert.

Armenien für Biker: sicheres Reiseland

Die Armenier sind ein sehr stolzes Volk, Kriminalität ist auch mit der Gastfreundlichkeit der Armenier nicht zu vereinbaren. Sein Schicksal sollte man aber nicht herausfordern. Daher Wertgegenstände nicht frei herumliegen lassen und sich in Menschenmengen vor Taschendieben hüten.
Bettler gibt es, sie sind wenig aufdringlich, werden meist stillschweigend geduldet und freuen sich über ein paar Dram.
Der Straßenverkehr in Armenien ist ein eigenes Kapitel, da sich die Verkehrsteilnehmer selten regelkonform, dafür aber impulsiv zeigen. Vorsicht im Straßenverkehr ist auch für Fußgänger geboten: nicht nur der ungewohnte Fahrstil der Armenier, sondern auch technische Gebrechen machen das Verkehrsgeschehen unvorhersehbar und risikoreich.

Was wir in Armenien erleben: hier klicken

Zur Buchungsanfrage hier klicken